kostenfreier Fachtag: THEATERPÄDAGOGIK & SOZIALE ARBEIT

Mit Impulsen für Bildung, Begegnung und Beteiligung am Sonntag, den 30.11.2025, 11.00 – 17.00 Uhr

Theaterpädagogik verbindet künstlerische Mittel mit sozialer Praxis und schafft Räume für Begegnung, Ausdruck und Teilhabe. In der Sozialen Arbeit eröffnet sie besondere Zugänge zu Sprache, Körper, Beziehung und Selbstwirksamkeit.

Ob in der Jugendarbeit, der Drogenhilfe oder der Geflüchtetenhilfe: Theaterpädagogik versteht sich als künstlerische Praxis, die allen Menschen offensteht, unabhängig von Zuschreibungen oder Lebenslagen. Im Zentrum stehen das Erleben und Erfahren im kreativen Prozess, nicht die Bearbeitung vermeintlicher Mängel.

Doch die Praxis ist auch eine Gratwanderung: Wie frei darf das Spiel sein, wenn es gesellschaftlich wirken soll? Wie benennen wir Benachteiligung, ohne Menschen auf Defizite zu reduzieren? Und wie gelingt Teilhabe, ohne zu vereinnahmen oder zu überfordern?

Diese Fragen stellen sich in jeder Begegnung, in jedem Projekt neu. Theaterpädagogische Fachkräfte bewegen sich dabei in einem Spannungsfeld, das bewusste Entscheidungen erfordert. Denn Ambivalenzen prägen theaterpädagogische Arbeit – sie gilt es auszuhalten, zu reflektieren und kreativ zu gestalten.

Gemeinsam mit dem Landesverband für Amateurtheater e.V. laden wir Fachkräfte aus allen Bereichen der Sozialen Arbeit ein, diese Fragen gemeinsam zu erkunden. Dabei steht ein offener Austausch im Mittelpunkt, der auf Augenhöhe, praxisnah und erfahrungsbasiert gestaltet wird.

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Anmeldung

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine verbindliche Anmeldung ist notwenig.
Anmeldeschluss ist Sonntag, der 23.11.2025.

Veranstaltungsort:
TheaterpädagogikZentrum BW e.V.
Heppstraße 99/1
72770 Reutlingen
Tel. 07121-21116

TRAUMASENSIBLES ARBEITEN in der Theaterpädagogik

Samstag 29.11., 11-19 Uhr

Wenn wir mit Gruppen in der Sozialen Arbeit theaterpädagogisch arbeiten wollen, dann haben wir es immer wieder mit Menschen zu tun, die traumatisiert sind. Woran erkennen wir das Trauma und wie können wir in der pädagogischen Arbeit damit umgehen? Wo sind die Grenzen? Und was heißt eigentlich traumasensibel? Diese eintägige Fortbildung vermittelt den Teilnehmenden Grundlagenwissen zur Traumapädagogik und der Psychodynamik von Traumatisierung, Symptomen und Auswirkungen. Die Fortbildung umfasst neben theoretischen Inputs viele praktische Übungen. Auch wird die Freude am Spiel und der Humor mit Sicherheit nicht zu kurz kommen.

Leitung: Ines Rosner (Traumapädagogin (ALH), Dipl.-Sozialarbeiterin (FH), Klinikclown/Schulclown, Theaterpädagogin BUT)
Gebühr: 100,- € / 80,- €
Ort: TheaterPädagogikZentrum BW, Heppstraße 99, 72770 Reutlingen

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