Im Juli feierte das bis dahin zweite Modul in Stuttgart den Abschluss mit dem Stück „Kein Schlaf für Ritter“, eine humorvolle und berührende Ode an Mut, Freundschaft und das Ritterherz in uns allen!

Im September geht mit Kursleitung Sonja Doerbeck und verschiedenen Gastdozierenden weiter in das dritte Modul. Dort liegt der Schwerpunkt auf der Erforschung der eigenen Regie-Handschrift und dem Training der Spielleitungskompetenz. Reihum wird inszeniert, gespielt, beobachtet und reflektiert. Heraus kommt dabei ein abwechslungsreicher Theaterspaziergang – kurze Spielszenen, in denen die Teilnehmenden ihr Können der Öffentlichkeit präsentieren.
„L.I.E.B.“ steht für „Let It Einfach Be“ – ein Zitat aus dem Theaterstück „Bier für Frauen“ von Felicia Zeller, das für die Gruppe namensgebend wurde. Hervorgegangen ist die Spielgruppe aus Teilnehmerinnen der Grundlagenbildung Theaterpädagogik in Reutlingen, die nach deren Ende einfach zusammenbleiben und weiterspielen wollten. Das war im Frühjahr 2023. Nach „Das wird schon – Nie wieder einsam“ von Sibylle Berg ist „frau verschwindet“ die zweite Produktion der Gruppe.
„Immer dieser scheiss Prosecco in allen Szenen in denen wir vorkommen. BIER FÜR FRAUEN!!??“

Eine Frau verschwindet und lässt ihre Wohnungstür offen. Sie zieht damit andere Frauen neugierig hinein. Inmitten der persönlichen Habseligkeiten wollen sie sich ein Bild von der Bewohnerin machen. Sie mutmaßen, was passiert sein könnte. Und versuchen inmitten der vielen Klischees und überkommenen Projektionen, die sich um verschwundene Frauen ranken, ihre eigene Version der Geschichte, des Verschwindens, zu schreiben. (Text und Aufführungsrechte: Verlag der Autoren)
Mit: Alina Codreanu, Steffi Kauffmann, Annika Messerschmidt, Anna Schwagerus und Katrin Stadel
Regie: Volker Schubert
Aufführungen: Samstag, 17. Oktober 2026 19.00 Uhr, Sonntag, 18. Oktober 2026 17.00 Uhr
Preis: 15 € und 10 € (ermäßigt).
Ort: TheaterPädagogikZentrum Reutlingen, Heppstr. 99/1, 72770 Reutlingen
Kartenreservierungen per Email unter schubert@tpz-bw.de
Unser Modul 2 der Grundlagenbildung Theaterpädagogik in Stuttgart feiert den Abschluss des Moduls mit „Kein Schlaf für Ritter“, eine humorvolle und berührende Ode an Mut, Freundschaft und das Ritterherz in uns allen!

Premiere: 04. Juli 2026, 19.00 Uhr
Matinée: 05. Juli 2026, 12.00 Uhr
In der Aula des Heinrich-Heine-Gymnasium
In den Anlagen 11, 73760 Ostfildern
Eintritt 7,-€
Kein Schlaf für Ritter – denn während 10 Schauspielende ihr Theater renovieren, werden sie mitten in die Welt von König Artus und seiner Tafelrunde hineingezogen. Zwischen Eimern, Pinseln und Abenteuern fragen sie sich:
Wieviel Ritter steckt in uns?
Wieviel Demokratie hält die Tafelrunde aus?
Muss jetzt nicht endlich mal einer Übernehmen?
Licht: Doris Schopf, Alexander Joseph
Künstlerische Leitung: Sonja Doerbeck
Es spielen: Ansciana Vollmer, Kathrin Klaschik, Roman Cienciala, Lydie Führinger, Franziska Egghart, Margit Göpper, Laura Hoyler, Susanne Gründler, Marwin Biribauer, Jan Eckert.
Es ist so weit: Nach drei Jahren präsentieren die Absolvierenden der Grundlagenbildung Theaterpädagogik in Reutlingen ihre Inszenierungen.

Die Aufführungen sind der öffentliche Abschluss des 3. Fortbildungsmoduls im Rahmen der vom Bundesverband Theaterpädagogik (BuT®) zertifizierten Weiterbildung.
Schwerpunkt des Moduls 3 ist die Erarbeitung einer Inszenierung. Die Teilnehmenden haben dafür Theatertexte ausgesucht oder selbst, bzw. gemeinsam entwickelt, Regie geführt, einen Bühnenraum geschaffen und wirken in jeweils zwei anderen Inszenierungen als Darstellende mit.
Wir laden nun ein zu einem abwechslungsreichen „Theaterspaziergang“ durch die Räumlichkeiten des TPZ in der Heppstrasse 99/1 in 72770 Reutlingen. Wir werden mitgenommen in immer neue Welten, die mit sehr unterschiedlichen Handschriften gestaltet sind.
Das TheaterPädagogikZentrum Baden-Württemberg (TPZ) bietet eine vom Bundesverband Theaterpädagogik zertifizierte Fortbildung an.
Es wirken mit: Selma Berger, Ivonne Cadavid, Marcel Härlin, Lukas Paul Müller, Karin Polit und Birgitt Reiß, verstärkt durch Tanja Schubert als Spielerin.
Kursleitung: Volker Schubert
Theaterpädagogisch-künstlerische Begleitung: Ulrike Tilke
Dozentin für den Bereich Dramaturgie: Monika Hunze
Dozent für den Bereich Bühne und Licht: Andreas Hoffmann

Wir bitten um Verständnis, dass Aufgrund der räumlichen Gegebenheiten die Zuschauerzahl beschränkt ist. Deshalb bitten wir um Voranmeldung bei der Kursleitung unter volkerwschubert@gmail.com
Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
Aufführungsdauer: ca. 2 Stunden
Premiere am Sa.18. Juli 2026 19.00 Uhr
Matinée am So. 19. Juli um 11.00 Uhr
Ort: TheaterPädagogikZentrum Baden-Württemberg in Reutlingen, Heppstr. 99/1, 72770 Reutlingen
Ab Juli 2026 hat die Geschäftsstelle des TheaterPädagogikZentrums Baden-Württemberg e.V. neue Öffnungszeiten!
Diese lauten wie folgt:
Montag 9.00 – 14.00 Uhr
Dienstag 9.00 – 14.00 Uhr
Mittwoch geschlossen
Donnerstag 9.00 – 14.00 Uhr
Freitag 9.00 – 12.00 Uhr
Wir bitten um vorherige Terminabsprache.
Premiere am Sonntag 12.07.2026 um 17 Uhr
im TheaterPädagogikZentrum Baden-Württemberg e.V., Heppstraße 99/1 in Reutlingen
Draußen hat sich das Leben verändert. Die Rechten stehen in verschiedenen Bundesländern kurz vor der Machtergreifung. Wie wehrhaft ist unsere Demokratie? Es gibt immer mehr rechte Tendenzen. In einer kleinen Stadt lebt eine Lehrerin, die sich engagiert für ihre Flüchtlingsklasse einsetzt. Seitdem erreichen sie nicht nur Hassmails, sondern sie wird in den sozialen Medien gemobbt und bekommt Morddrohungen. Daraufhin kündigt sie und will mit ihrer Familie die Stadt wechseln. Die parteilose Bürgermeisterin hört davon und wendet sich an die Öffentlichkeit, dass sie Hass, Hetze und Angst nicht in ihrer Stadt dulden würde. Die Tagesschau und die Tagesthemen, die Süddeutsche und die ZEIT berichten davon. Aufgebrachte BürgerInnen demonstrieren wütend vor dem Haus der Bürgermeisterin. Parallel findet dort auch eine Gegendemonstration für die Lehrerin statt. Es kommt zu Handgreiflichkeiten zwischen den zwei Gruppen und die Polizei greift hart ein. Es gibt Verletzungen und Verhaftungen.
Die Szene selbst
Ein Familientisch und es werden zu diesem Vorfall unterschiedlichste politische Positionen deutlich (Eltern, Großeltern , Nachbarinnen, Tochter). Die Situation eskaliert, als ein verletzter junger Mann mit Migrantenhintergrund, der Freund der zweiten Tochter die auf der Gegendemonstration waren, auftritt.
Wie geht die Familie und die Nachbarinnen mit dieser Situation um? Wie verhalten sie sich? Was sind ihre Haltungen dazu ?
Daraus entwickelt sich dann das eigentliche Forumtheater (nach Augusto Boal). Diese Methode hilft, Lösungsmuster für eine zugespitzte modellhafte Konfliktsituation spielerisch zu suchen. Ein Konflikt ( hier der Rechtsruck und Rassismus in unserer Gesellschaft ) wird zu einer konkreten Szene entwickelt, die konfliktreich bis unlösbar endet.
Die Szene wird einmal gespielt. Danach wird diese Szene wiederholt gespielt. Jetzt können die Zuschauenden aktiv werden. An der Stelle der gespielten Szene, wo jemand eine Lösungsidee hätte, klatscht die Person und die Szene hält an. Die Person kommt auf die Bühne und ersetzt die Spielerin oder den Spieler und versucht die Lösungsidee spielerisch zu zeigen. Alle anderen SpielerInnen reagieren aus ihren Rollen darauf. Wichtig dabei: Jede Idee wird begrüßt und es gibt keine Bewertungen – genauso wenig, wie es eine Lösung für alle gibt. Es kommt zu einer spielenden Diskussion!
Mitspielende: Gerd Aigeltinger, Mojtaba Babaeifard, Tanja Egeler, Helmut Engelhardt, Gisela Frey, Franziska Habeck, Kornelia Masur, Cornelie Pflüger, Lisa Schönausgruber, Angela Staiger
Leitung: Uschi Famers
Anmeldung per Mail: uschifamers@web.de
Gerne kommt die Gruppe für ein Gastspiel vorbei – Melden Sie sich einfach!
Gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst über den Landesverband Amateurtheater Baden-Württemberg e.V. und der Kreissparkasse Reutlingen.












Zuletzt gab es besonders schöne Termine im Reutlinger Netzwerk: Gemeinsam mit dem Runden Tisch Kultur ging es nach der Sitzung gemeinsam zur Führung durch das Glashaus in der Oberamteistraße. Zudem feierte das Haus der Kulturen mit einem vielfältigen und von den Mitgliedervereinen getragenen Programm ein wundervolles Eröffnungsfest.

Wir haben großartige Neuigkeiten: Mit unserem Konzept der Reutlinger Stadt-Spürnasen konnten wir die Karl Schlecht Stiftung als Förderer gewinnen! Wir freuen uns unglaublich über diese wertschätzende Partnerschaft und den unterstützenden Zuschuss für ein Projekt, das uns und der Projektleitung Sabine Altenburger, deren Bühnenstürmer-Gruppe am Projekt teilnehmen wird, sehr am Herzen liegt.

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