Ausgehend von den Erfahrungen der vorausgegangenen Werkstätten des Themenblocks „An Grenzen gehen“ erforschen wir ein Wochenende lang die Grenzen in uns und der Welt um uns im Hinblick auf Verständnis, Toleranz, Regeln und Abgrenzungen und präsentieren Euch das Ergebnis.
Zum Jahresbeginn startet eine neue Kooperation des TheaterPädagogikZentrums BW mit der Volkshochschule Friedrichshafen!
Das 2. Modul der berufsbegleitenden Weiterbildung zieht von Konstanz nach Friedrichshafen um.
Damit beginnt ein neues Kapitel für unser landesweites Institut, das inzwischen an die 40 Jahre die vom Bundesverband Theaterpädagogik zertifizierte Weiterbildung anbietet. Sie ist nun für alle Interessierten aus dem nord-westlichen Bodenseeraum, Oberschwaben und dem Allgäu besser zu erreichen.
Inhaltlich passt die berufsbegleitende Weiterbildung sehr gut zum Spektrum der Angebote der VHS. Ziel ist es, die Teilnehmenden zu qualifizieren, Gruppen nicht nur ins (Theater-) Spiel zu bringen, sondern Theaterpädagogik als kraftvolles Instrument in ihrem Berufsfeld bewusst einzusetzen – sei es in der Sozialen Arbeit, im Schulunterricht, in der kulturellen Bildung oder der Personalführung. Die Grundlagenbildung Theaterpädagogik steht allen offen und umfasst 3 Module (ca. 3 Jahre). Immer an einem Wochenende im Monat wird praktisch unterrichtet und gelernt.
Aus der letzten Aufführung der Grundlagenbildung in Konstanz: „Die Nashörner“, von Ionesco in der Werkstatt, Theater Konstanz; Fotograf Tim Vietor
Das 2. Modul mit 8 Teilnehmenden, das 2026 nun nach Friedrichshafen umzieht, beinhaltet ein großes Theater-Projekt, das auch in der Stadt aufgeführt werden soll. Der Ort für die Premiere steht noch nicht fest und wird noch gesucht.
Nach zuletzt erfolgreicher Zusammenarbeit mit dem Konstanzer Neuwerk freut sich die Kursleiterin und Theaterschaffende Sabine Altenburger sehr, dass sie die vhs Friedrichshafen unter Leitung von Babette Reitz als neue Partnerin gewinnen konnte. Im Fachbereich Kultur der vhs Friedrichshafen haben theaterpädagogische Angebote schon seit vielen Jahren ihren Platz. Eine fruchtbare Kooperation, die das TPZ BW schon an anderen Standorten in Baden-Württemberg erfolgreich erprobt hat. Für neue Wege, Inhalte und Kooperationen offen zu sein, ist in der Bildungsarbeit Grundlage für Qualität und Weiterkommen. Darin sind sich beide Bildungseinrichtungen einig.
Neu: Modul 1 DIE BASICS – Grundlagenausbildung in Reutlingen ab Februar 2026
Im Februar 2026 beginnt die neue berufsbegleitende Grundlagenausbildung mit Modul 1 in Reutlingen.
Kostenfreie Infotermine für alle Fragen und zum Kennenlernen der Kursleitung Volker Schubert und Nicole Haßmann finden am Dienstag, den 02.12.2025 und 27.01.2026 jeweils von 19.00-21.00 Uhr im TPZ in Reutlingen statt.
Wir sind ein vom Bundesverband Theaterpädagogik® zertifiziertes Fortbildungsinstitut und bieten seit 40 Jahren an verschiedenen Standorten in Baden-Württemberg die Weiterbildung Grundlagen Theaterpädagogik berufsbegleitend an.
Unsere Grundlagenbildung ist an den jeweils aktuellen Rahmenrichtlinien des Bundesverband Theaterpädagogik orientiert. Sie richtet sich insbesondere an pädagogisch oder künstlerisch tätige Personen, die theaterpädagogisches Wissen erwerben oder vorhandene Kenntnisse erweitern möchten und steht allen Interessierten offen, die neugierig sind und sich neue Anregungen und Begegnungen in einer Gruppe suchen.
Grundlagenbildung Theaterpädagogik
Unsere berufsbegleitende Grundlagenbildung umfasst drei Jahre und ist in drei Module aufgeteilt. Diese können an den Standorten Freiburg, Friedrichshafen, Reutlingen und Stuttgart absolviert werden.
Darauf aufbauend kann auf Wunsch die Aufbau-Weiterbildung angeschlossen werden. Grundlagenbildung und Aufbauweiterbildung zusammen entsprechen der Vollzeitweiterbildung in Theaterpädagogik und schließen mit dem qualifizierten Abschluss „Theaterpädagog:in BuT®“ ab.
Modul 1 – Die Basics
Das erste Modul besteht aus den Basiselementen des Theaterspielens wie Tanz und Bewegung, Atem und Stimme sowie Rollen- und Figurenarbeit. Es werden verschiedene spielerische Verfahren erprobt wie das Improvisationstheater, Jeux Dramatiques, Schatten- und Objekttheater, Clownstheater und Maskenspiel.
In unterschiedlichen Werkstätten erlernen Teilnehmende die jeweiligen Bausteine der Theaterarbeit und gestalten zum Ende hin eine dramaturgische Abschlusscollage aus eigenen Inhalten.
Im zweiten Modul wird von der Spielvorlage bis zur öffentlichen Aufführung gemeinsam der gesamte Prozess einer Theaterproduktion durchlaufen: Die Auseinandersetzung mit Dramaturgie und Spielform, Figurenentwicklung und Kostüm, Bühnenbild und Lichtkonzept, Tanz und Musik.
Hierfür lernen die Teilnehmenden unterschiedliche Methoden kennen, die durch chorische, tänzerische oder musikalische Elemente ergänzt werden. Zudem wird das Feld der Theaterpädagogik, deren Theorien und zentralen Anwendungsgebiete theoretisch und praktisch vermittelt.
Im dritten Modul werden verschiedene Regie-Herangehensweisen erprobt und eigene Regievorstellungen erweitert.
Auf Grundlage ausgewählter Szenenausschnitte erarbeiten die Teilnehmenden eigene Inszenierungen, die eigenverantwortet öffentlich aufgeführt werden. Begleitet wird der Prozess der eigenen Regieführung durch Feedback der Kursleitung zur szenischen, gestalterischen und zielgerichteten Gestaltung des Probe- und Inszenierungsprozess.